DROP STRATEGY 2025
Stärke durch Vielfalt
Das wirksamste Mittel, um Wandel in einer festgefahrenen Gesellschaft zu bewirken, besteht darin, die Regeln und Gesetze unseres Staats nicht mehr zu befolgen, weil er aufgehört hat, unsere Zukunft zu schützen. Allerdings braucht es hierfür keine verzweifelten Einzelkämpfer:innen sondern eine tief in der Gesellschaft verankerte Massenwiderstandsbewegung von hunderttausenden von Menschen, die sich so lange weigern, mit dem Staat zu kooperieren, wie er ihre Existenz bedroht und sie ihrer Zukunft beraubt. Wir brauchen dringend eine radikale Umgestaltung unserer Demokratie, die in Wahrheit schon lange keine mehr ist, weil nicht mehr die Bürger:innen sondern mächtige Privatinteressen die Zügel in der Hand halten. Nur eine mächtige, kraftvolle Graswurzelbewegung tief aus dem Herzen der Gesellschaft kann diesen dringend notwendigen Wandel politisch einfordern.
In der Schweiz gibt es eine Vielzahl von Gruppierungen, die sich dem Kampf für mehr Demokratie, mehr Gerechtigkeit und mehr Klimaschutz verschrieben haben. Jede dieser Gruppierungen verfolgt dabei ihre eigenen Strategien und Taktiken. Keine davon sind richtig oder falsch. Sie alle haben ihre Vor- und Nachteile. Anstatt miteinander zu arbeiten, behindern wir uns oftmals sogar gegenseitig. Und das, obwohl wir alle am Ende gegen den selben Gegner – das System, das Profite wichtiger nimmt als das Wohl seiner Bürger:innen – kämpft. Alle diese Bewegungen sind wertvoll und wichtig. Es geht daher in unseren Augen darum, diese verschiedenartigsten Kräfte zu bündeln, zu vernetzen und zu koordinieren, um eine zukünftige, kraftvolle Zusammenarbeit zu ermöglichen, von der alle profitieren. In der Vielfalt der Bewegungen liegt ihre Kraft. Nur gemeinsam sind wir stark. DROP setzt sich für die Vernetzung aller ökosozialen Kräfte im In- und Ausland ein.
FOKUS 2025
DROP FOSSIL SUBSIDIES bleibt in erster Linie eine Kampagne des zivilen Ungehorsams und organisiert als solche Aktionen und Schulungen in der Theorie und Praxis des zivilen Ungehorsams. 2025 widmet sie sich aber vornehmlich der Vernetzung und der Vereinung der dispersen Gruppen in der Klimagerechtigkeitsbewegung. Folgende Tätigkeiten stehen daher 2025 im Zentrum:
* Zusammenarbeit mit anderen Kampagnen und Bewegungen, die sich für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit einsetzen
* Mitarbeit und Unterstützung beim Kampf lokaler Widerstandsgruppen, z.Bsp. gegen Autobahnprojekte
* Schaffung und Unterstützung von Orten des gemeinsamen Protests, z.Bsp. WEF oder Flughafen
* Steigerung der allgemeinen Ressourceneffizienz durch den Aufbau gemeinsamer Infrastrukturen, wie z.Bsp. einer zentralen Anlaufstelle für Rechtsberatung
* Schaffung von Diskussionsräumen ausserhalb der Klimagerechtigkeitsbewegung, um mit Bürger:innen über ihre Ängste, Sorgen und Probleme zu sprechen. Z.Bsp. Tür-zu-Tür-Gespräche
* Vernetzung mit institutionellen Akteuren um den angestrebten Wandel gesellschaftlich möglichst breit abzustützen
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